Skulpturen Schweizer Künstler

UNIKATE —
echte original Skulpturen aus Eisen

Additiv baut der Schweizer Eisenplastiker Schicht um Schicht behutsam und geduldig, auf seinen Sehsinn vertrauend, unter hohen Temperaturen mit seinen „Pinseln“, den diversen nach Größen sortierten Schweissbrennern, seine Eisenplastiken auf. Unterschiedlich grobe, durch Höhlungen und Buckel hervorgerufene Strukturen der Oberfläche, die interessante Licht-, Farb- und Schatteneffekte erzeugen, machen den aufbauenden Prozess deutlich.

Auf seine nicht streng anthropometrisch, sondern im Ausdruck universell, unkonventionell und so zurückgenommen wie möglich geformten Statuen passt das Zitat von Albrecht Dürer: „Gestalt ist also die äußere, in steter Wandlung begriffene Erscheinung des Menschen.“

Dr. Maria Leven, Kunsthistorikerin, Brühl (Auszug)

Meist sind es Frauenfiguren, die der Künstler nach und nach aus Eisenstücken aufbaut, die zuvor mit der Gasflamme bei mehr als 1500 Grad geschmolzen und dann wieder zusammengefügt werden. Kein Wunder, dass es in seiner Werkstatt ständig wallet und brodelt und brauset und zischt.

Achim Manthey, Galerie Wimmer München

Schweizer Künstler

David Werthmüller wurde 1969 in der Schweiz in Bern geboren. Von 1986 bis 1990 absolvierte er die Technische Fachschule in Bern. Ab 1995 belegte er Kurse an der Hochschule der Künste in Bern. Aus seiner Leidenschaft für das Zeichnen resultierte eine Lehrtätigkeit in öffentlichen und privaten Institutionen. Über die figurative Abbildung fand er zur Skulptur. Fasziniert von den Möglichkeiten der Dreidimensionalität entwickelt er nun seit über 20 Jahren sein Werk. Seit 2006 lebt und arbeitet der Künstler in Fräschels im Kanton Freiburg. 


Können ist Arbeit
Ab 1995 erste Versuche in Ton oder Gips zu modellieren. Darauf folgte eine Phase mit aus Leinwand gestalteten Figuren. Um diese haltbarer zu machen, wechselte er zum kalten Verformen von Kupferblechen. Danach experimentierte er mit flüssigem Eisen. So entwickelte sich über Jahre seine eigene Technik. Sein Werk besteht ausschliesslich aus handgefertigten Unikaten.

Skulpturenpark

Diese Werke sind für den Aussenbereich geschaffen worden. Eisen bildet je nach Umgebung eine andersfarbige Patina. Es ist im Sinn des Künstlers, dass sich die Kunstwerk weiter verändern sollen. Die aktuelle Farbgebung unterscheidet sich möglicherweise bereits von den gezeigten Abbildungen. Selbstverständlich können diese auch im Innenbereich wirken. Dort entfällt die weitere Entwicklung der Patina.

Wandskulpturen

Diese Werke sind für die Fassade wie auch die Wandelhalle oder den Empfangsbereich konzipiert. Im Aussenbereich wird sich die Patina über das Kunstwerk hinaus entwickeln. Im Innenbereich entfällt diese Veränderung.

Skulpturen Ausstellungen

2021 Torre Fiorenzana, Grono / 2020 Kulturmühle, Lützelflüh / 2020 Galerie Immaginazione,Brugg / 2019 Galerie Immaginazione, Brugg/ 2018 Stadthaus, Unterseen / 2017 Galerie Werthmüller, Murten / 2016 Art-Momentum, Biel / 2015 Tramdepot, Bern / 2015 Galerie Rhomberg, Innsbruck / 2014 Galerie Wimmer, München / 2014 Galerie Christine Brügger, Bern / 2013 Galerie Christine Brügger, Bern / 2013 Galerie Ka Art, Saas Fee / 2013 Galerie Mera, Schaffhausen / 2012 Galerie Wimmer, München / 2012 Galerie Christine Brügger, Bern / 2012 Galerie Max-21, Iphofen / 2011 Nahrhafte Kunst Thun / 2011 Artbar, Brugg / 2008 Bellevue, Ittigen / 2007 Villa Amboz, Säriswil / 2006 Skulpturengarten Thierachern / 2005/ Galerie Erlengut, Steffisburg / 2004 Die Halle, Langnau a. A. / 2002 Ramseyer + Kaelin, Bern / 2002 Galerie La Rocca, Zürich / 2001 Die Halle, Langnau a. A. / 2000 Galerie Christine Brügger, Bern / 2000 Bernisches Hist. Museum, Bern / 2000 BA für Migration, Wabern / 1999 Skulptur 99, Bern

Der Eisenflüsterer

Diesen Spitznamen verdankt David Werthmüller (1969) einem Bundestagsabgeordneten, der anlässlich einer Vernissage in München den anwesenden Galeriebesuchern einmal mehr, erfolglos die Herstellung und Einzigartigkeit der ausgestellten Skulpturen zu erklären versuchte.«Dabei ist alles ganz einfach!», meint Werthmüller. Anstatt im gemütlichen Atelier etwas aus Ton oder Gips zu kneten das man dann in Bronze giessen lässt, steht Werthmüller mit dem Schweissbrenner draussen in der Werkstatt und schmelzt das Eisen «auf einen Haufen».

Bei genauerem Hinsehen wird dem Betrachter sofort klar, dass es so einfach wohl nicht sein kann. Es stellt sich nämlich die Frage, wie man flüssiges Eisen bei 1538°C, so mir nichts dir nichts, in anmutige Frauenfiguren und Porträt Büsten formt, ohne dabei auf den Trick einer Giessform zurückzugreifen….