Skulpturen Atelier

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Entwicklung

Ab 1995 erste Versuche in Ton oder Gips zu modellieren. Darauf folgte eine Phase mit aus Leinwand gestalteten Figuren. Um diese haltbarer zu machen, wechselte er zum kalten Verformen von Kupferblechen. Danach experimentierte er mit flüssigem Eisen. So entwickelte sich über Jahre seine eigene Technik. Sein Werk besteht ausschliesslich aus handgefertigten Unikaten.

Erschaffen durch den Funken im Geist, geformt durch das Feuer der Leidenschaft, geboren in der Glut der Seele.

David Werthmüller

Fakten

202 x

Werke geschweisst

2941 kg

Stahl von Hand geschmolzen

143 m

*Gesamthöhe

* Alle Werke aufeinander gestapelt entspricht aktuell der Höhe vom Münster in Strasbourg.

Alles Organische ist im Innersten pure Geometrie.

David Werthmüller

Ein einfacher Unterstand im Naturgarten, überwuchert von wildem Wein, ist die Brutstätte seiner Arbeiten. Hier lässt es sich ungestört arbeiten. Das Biotop vor der Werkstatt zeigt eindrücklich, dass für die wunderbare Patina seiner Werke keine Chemie verwendet wird. Was bei Bronzeplastiken üblich ist, kann bei Eisenplastiken lediglich mit Wasser und Hitze erzeugt werden. Kunst machen im Einklang mit der Natur.

Ein Bereich des Ateliers dient als Ausstellungsraum für Kunst. Dieser ist einem ständigen Wandel unterworfen. Je nach Fleiss des Künstlers und der aktuellen Nachfrage sieht es hier immer wieder anders aus. Ausserdem gibt es noch eine kleine aber feine Druckwerkstatt. An eiskalten oder stürmischen Tagen entstehen hier Radierungen. Das Atelier teilt der Künstler zur Zeit mit seiner älteren Tochter JANE STEEL .

Das minimalistische seiner Werkstatt ist wahrlich eine Errungenschaft. Können ist Arbeit. So genügen ihm etwas Stahl, Wasser, zwei Gasflaschen, ein Hammer, ein Meissel und ein Brenner um Skulpturen zu schaffen.

Seine neuesten Arbeiten sind in Schichten aufgebaut. Nach einer intensiven Entwurfsphase werden alle Eisenstücke mit einem Schneidbrenner entfernt. Ab da werden die losen Teile in vielen Kompositionen übereinander arrangiert. In der endgültigen Fassung erkennt man neben der offensichtlichen Abstraktion biomorpher Formen auch die transitorische Herangehensweise.